Antidumpingzölle auf Aspartam aus China eingeführt, auf Schrauben aufgehoben

Mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/262 wird ein vorläufiger Antidumpingzoll auf Einfuhren von Aspartam (N-L-α-Aspartyl-L-phenylalanin-1-methylester, 3-amino-N-(α-carboxy-phenethyl)-succinamidsäure-N-methylester), CAS-Nummer 22839-47-0, mit Ursprung in der Volksrepublik China eingeführt. Die Ware wird derzeit unter dem KN-Code ex 2924 29 98 (TARIC-Code 2924299805) eingereiht. Der Antidumpingzollsatz variiert je nach Hersteller von 55,4-59,4 %.

Der vorläufige Antidumpingzoll wurde für einen Zeitraum von sechs Monaten eingeführt. Anschließend droht die Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls. Interessierte Parteien haben die Möglichkeit sich am Untersuchungsverfahren zu beteiligen.

Aufhebung des Antidumpingzolls auf Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl

Demgegenüber wurde mit der Durchführungsverordnung (EU) 2016/278 der endgültigen Antidumpingzoll auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl, insbesondere Schrauben der Position 7318, mit Ursprung in China und versandt aus Malaysia aufgehoben.

Ihren Anwalt für das Antidumpingzollrecht erreichen Sie hier.
Rechtsanwalt Anton Schmoll

Ihr Ansprechpartner

ABC-Straße 21
20354 Hamburg
T +49 (0) 40 / 36 96 15 0
F +49 (0) 40 / 36 96 15 15
E ow@owlaw.com