Wenn Ihr Unternehmen im internationalen Geschäft unterwegs ist, haben Sie auf dem Kontoauszug den Hinweis „AWV-Meldepflicht beachten“ gesehen. Deswegen sollten Sie sich fragen: Haben Sie Ihre AWV-Meldung bzw. Z4 Meldung an die Bundesbank abgegeben?

Wer diese Meldepflicht vergisst, dem können bei Auslandsüberweisungen Strafen drohen. Wir klären auf.

Die wichtigsten Themen auf dieser Seite:

AWV Meldepflicht

Für jede Zahlung im Auslandsverkehr eine AWV Meldepflicht nach § 67 Außenwirtschaftsverordnung (AWV).

Das Gesetz sieht für kleine Zahlungen, die 12.500 Euro nicht übersteigen aber eine Ausnahme vor. Diese sind nicht zu melden. Ebenso sind Zahlungen nicht zu melden, die für die Einfuhr, Ausfuhr oder Verbringung von Waren geleistet werden.

Alle anderen Zahlungen unterliegen der AWV Meldepflicht.

Die Meldepflicht besteht sowohl für eingehende als auch für ausgehende Zahlungen.

Dabei kommt es nicht nur auf eine Zahlung an, vielmehr sind auch alle anderen Zahlungsvorgänge von der AWV Meldepflicht erfasst, z.B.

  • Barzahlungen
  • Lastschriftabbuchungen
  • ​Schecks und Wechsel aus dem Ausland eingelöst
  • Auslandsüberweisungen in Euro und Fremdwährungen
  • Aufrechnungen und Verrechnungen mit internationalen Kunden
  • Einbringung von Sachen und Rechten in Unternehmen, Zweigniederlassungen und Betriebsstätten

In Bezug auf Kredite gibt es Ausnahmeregelungen von der AWV Meldepflicht in § 67 AWV.

Wann bestehen AWV-Meldepflichten?

  • Zahlungen über 12.500 € empfangene oder gesendete
  • Auch Transaktionen über Dritte, die Ausländern mittelbar zukommen
  • Einbringung von Sachen oder Rechten in Unternehmen durch Ausländer
  • Auslandsforderungen und Verbindlichkeiten (z. B. gegenüber ausländischen Banken) von mehr als 5 Millionen Euro
  • Wertpapiertransaktionen
  • Zahlungen an Trading-Börsen, Bitcoin-Transaktionen

Ansonsten gilt die AWV-Meldepflicht für alle Branchen und Zahlungen, z.B. also z.B. für

  • Software oder Technologie
  • Dienstleistungen aller Art
  • Honorare von z.B. einem Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Notar, Patentanwalt, Ingenieur, Architekt, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer, Steuerberater, Volks- und Betriebswirten, Journalisten, Bildberichterstattern, Dolmetschern, Übersetzern, Lotsen, Schriftstellern, Lektoren
  • Transportwesen (Frachten, Chartergebühren etc.)
  • Erbsachen für die Zahlungen aus dem Nachlass
  • Kauf und Verkauf von Firmenanteilen
  • Meldepflicht bei Auszahlung Lebensversicherung

Tipp: Nur Warenlieferungen sind von der Meldepflicht befreit. Wer Software oder Technologie lieft, für den gelten die Meldepflichten!

Straffreiheit trotz vergessener AWV-Meldung?

In einem kostenlosen Erstgespräch besprechen wir mit Ihnen, wie Sie endgültige Straffreiheit bei vergessener AWV-Meldung erreichen.

Für wen gilt die Pflicht zur Z4-Meldung?

Grundsätzlich besteht die Meldepflicht für alle Inländer und zwar wenn diese

  • Geld erhalten oder
  • Geld überweisen

​Die AWV Meldepflicht gilt damit für natürliche und juristische Personen die ihren gewöhnlichen Aufenthalt, Wohnsitz oder Firmensitz in Deutschland haben.

Dabei muss das Geld noch nicht einmal direkt von einem Ausländer stammen. Wenn eine andere Person für Rechnung eines ausländischen Unternehmens oder einer ausländischen Person handelt, dann ist auch diese Zahlung anzuzeigen.

Andersherum müssen auch ausgehende Zahlungen an Ausländer gemeldet werden.

Die AWV-Meldepflicht gilt daher auch, wenn über Paypal oder Ebay Zahlungen abgewickelt werden, bei denen der Betrag die Meldefreigrenzen überschreitet.

AWV-Meldepflicht vergessen / Z4 Meldung Bußgeld

Wichtig ist dabei, dass die Meldepflicht auch dann gilt, wenn eine Verrechnung erfolgt ist oder die Zahlung per Lastschrift eingezogen wird.

Das Gesetz bestimmt ferner, dass eine „Zahlung“ im Sinne der AWV auch dann vorliegt, wenn Sachen oder Rechte in Unternehmen, Zweigniederlassungen oder Betriebsstätten eingebracht werden. es sind also gewissermaßen alle wirtschaftlichen Transaktionen erfasst.

Die meisten Menschen werden auf die AWV Meldepflicht aufmerksam, wenn sie auf dem Kontoauszug den Hinweis „AWV-Meldepflicht beachten“ finden. Dieser wird von den Banken oft standardmäßig aufgedruckt, wenn es sich um eine internationale Transaktion handelt. Dabei erscheint der Hinweis teilweise sogar, wenn die überwiesene Summe unter 12.500 € liegt.

AWV-Meldung, was muss gemeldet werden?

Gemeldet werden muss bei der Z4-Meldung der Vorgang der Zahlung an die Deutsche Bundesbank.

Für Unternehmen

Die Meldung ist mit dem Formular Z4 direkt vom Auftraggeber über die Internetseite der Deutschen Bundesbank zu erbringen.

Die Z4-Meldung wird dabei grundsätzlich über das AMS-Portal der Bundesbank erbracht. AMS steht dabei für Allgemeines Meldeportal Statistik. Hierfür ist eine Registrierung notwendig, die rechtzeitig vor der Zahlung erfolgen sollte, damit keine Fristüberschreitungen entstehen.

Gemeldet werden in der Regel die nachfolgenden Punkte:

  • Wer die Zahlung meldet,
  • der Zahlungsempfänger und Angabe dessen Land,
  • Beschreibung der Zahlung
  • betroffener Betrag
  • Datum der Zahlung
  • ggf. bei Wertpapieren die Angabe der ISIN, der Nennbereich und die Stückzahl

AWV-Meldepflicht Privatperson

Privatpersonen können ihre AWV-Meldepflicht bei der Hotline der Bundesbank telefonisch erbringen unter 0800-1234 111. Denn die AWV-Meldepflicht gilt auch für Privatpersonen.

Wenn eine telefonische Meldung nicht erfolgte, sollten Privatpersonen auch hier nicht einfach per Telefon nachmelden, sondern eine förmliche Nachdeklaration durchführen und zwar immer

  • bei nicht gemeldeten Überweisungen von mehr als 10 Überweisungen
  • oder aufsummierten Beträgen über 100.000 €

Denn die Erfüllung der nachträglichen Meldepflicht am Telefon kann später nur schwer dokumentiert werden.

Was bedeutet AWV Meldepflicht beachten Hotline Bundesbank?

Der Hinweis auf dem Kontoauszug „AWV Meldepflicht beachten Hotline Bundesbank“ wird von Banken bei Auslandstransaktionen automatisch aufgedruckt. Er erinnert Kontoinhaber daran, die AWV-Meldepflicht zu beachten.

AWV-Meldung vergessen oder verspätet, was tun?

Die Z4-Meldung muss bei der Deutschen Bundesbank bis zum 7. Kalendertag des auf die Zahlungen oder Leistungen folgenden Monats eingereicht werden.

Anderenfalls ist die AWV-Meldung verspätet und gilt als nicht abgegeben. Für andere Meldungen können abweichende Fristen bestehen, die im Einzelfall § 71 AWV entnommen werden sollten.

Wer die AWV-Meldung vergessen oder verspätet abgegeben hat, der hat das Risiko, dass ein Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet wird.

Achtung: Das Bußgeld bei Verstößen gegen die AWV-Meldevorschrift kann bis zu 30.000 € pro Verstoß betragen.

Selbiges gilt für fehlerhafte oder unvollständige Meldungen nach AWV. Nicht nur vergessene AWV-Meldungen bergen das Risiko eines Bußgeldverfahrens, sondern eben auch fehlerhafte Meldungen.

Unternehmen werden in regelmäßigen Abständen geprüft, ob sie die Meldevorschriften einhalten. Ein Verstoß kann auch im Rahmen einer Zollprüfung oder Außenwirtschaftsprüfung beiläufig bemerkt werden.

Nach § 23 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) können nämlich ergänzende Auskünfte beim Beteiligten eingefordert werden.

Dabei muss sorgsam abgewogen werden, welche Informationen man dem Zollprüfer wirklich geben will. Denn es gibt grundsätzlich das Recht, sich nicht selbst belasten zu müssen.

Unternehmen sollten daher prüfen, welche Aussagen sie zum Sachverhalt machen wollen und sich sicherheitshalber beraten lassen.

Sie haben Ihre AWV-Meldung vergessen? Dann sprechen Sie jetzt unsere Anwälte an. In einer kostenlosen Erstberatung zeigen wir Ihnen, wie Sie straffrei bleiben » Jetzt Termin vereinbaren.

  • Z4 Meldung ab welchem Betrag erbringen?

    Eine Z4-Meldung ist ab einer Zahlung von 12.500 € in jedem Fall verpflichtend. Grundsätzlich sollten Unternehmen daher ein aktives Monitoring betreiben, um keine Meldepflicht zu übersehen.

  • Ist eine AWV Meldung auch bei Wertpapieren nötig?

    Ja, auch hier gilt eine Meldepflicht wenn es um Wertpapiergeschäfte oder Finanzderivate im Außenwirtschaftsverkehr geht. Dann ist eine Z10 Meldung nötig.

  • Müssen auch Privatpersonen eine Meldung erbringen?

    Ja, die AWV-Meldung gilt auch für Privatpersonen. Auch hier können Bußgelder verhängt werden.

  • Wer muss Z4 Meldung abgeben?

    Grundsätzlich muss jeder Inländer, der von einem Ausländer eine Zahlung in Höhe von 12.500 € erhält oder an diesen eine solche leistet, eine Z4-Meldung abgeben. Entscheidend ist hierbei nicht die Staatsangehörigkeit, sondern der Geschäfts- bzw. Wohnsitz.

  • Was muss mit der Z4 Meldung gemeldet werden?

    Mit der Z4-Meldung sind alle Zahlungen über 12.500 € ins oder aus dem Ausland zu melden. Die Meldung muss dabei die in Anlage Z4 aufgeführten Informationen enthalten. Hierzu zählen unter anderem der Name, Anschrift, Wirtschaftszweig, Kontaktdaten und die Meldenummer. Außerdem sind der Ländercode anzugeben und ob es sich um eine Verrechnung oder Einbringung handelt.

  • Welcher Betrag ist meldepflichtig?

    Jede Zahlung von über 12.500 € ist meldepflichtig. Ausnahmen gelten nur für Ausfuhrerlöse, Wareneinfuhrzahlungen und bei einigen Zahlungen im Zusammenhang mit Krediten.

  • Wie viel Geld darf man maximal überweisen?

    Jede Zahlung ins oder aus dem Ausland, die nicht im Zusammenhang mit der Ein- oder Ausfuhr von Waren steht ist ab einem Betrag von 12.500 € meldepflichtig.

  • Wie viel Geld darf man nach Deutschland überweisen?

    Jede Zahlung die nicht im Zusammenhang mit der Ein- oder Ausfuhr von Waren steht ist ab einem Betrag von 12.500 € meldepflichtig.

  • Wann besteht Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen?

    Bei jeder Überweisung die einen Betrag von 12.500 € übersteigt. Ausnahmen gelten nur für Ausfuhrerlöse, Wareneinfuhrzahlungen und bei einigen Zahlungen im Zusammenhang mit Krediten.

  • Warum AWV Meldepflicht?

    Der Kapitalfluss in und aus dem Ausland soll kontrolliert und in einer Außenwirtschaftsstatistik erfasst werden.

Übersicht über alle Meldepflichten

Wichtig ist auch, dass weitere Meldepflichten auch dann bestehen, wenn es darum geht den Stand von Auslandsforderungen und Verbindlichkeiten (z. B. gegenüber ausländischen Banken) von mehr als 5 Millionen Euro anzuzeigen, wie § 66 Abs. 1 AWV bestimmt.

Auch unmittelbare oder mittelbare Unternehmensbeteiligungen können meldepflichtig sein, wenn der Anteil am Kapital oder der Stimmrechte 10% oder mehr beträgt und die Bilanzsumme der Investitionsobjekte 3 Mio. EUR übersteigt.

Vorgang Folge
Überweisung über 12.500 € ins Ausland Meldepflicht gem. § 67 AWV
Zahlungen im Transithandel Meldepflicht gem. § 68 Abs. 1 AWV
Einfuhr einer Ware nach vorherigem Transithandel Meldepflicht gem. § 68 Abs. 2 AWV
Umsätze von Seeschiffahrtsunternehmen Meldepflicht gem. § 69 Abs. 2 AWV (Z8-Meldung)
Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Ausländern über 5 Mio. Euro Meldepflicht gem. § 66 AWV
Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Banken über 5 Mio. Euro Meldepflicht gem. § 66 AWV (Z5-Meldung)
Inländische Unternehmen wenn einem Ausländer >= 10 % der Anteile am Unternehmen zuzurechnen sind (Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland) Meldepflicht gem. § 65 AWV (K4-Meldung)
Ausländische Vermögenswerte und Tochtergesellschaften bei mehr als 10%iger Beteiligung Meldepflicht gem. § 64 AWV (K3-Meldung)

Neben der Z4 Meldung gibt es also auch noch weitere Meldepflichten, die Unternehmen kennen müssen. Alle Verstöße sind mit Bußgeldern belegt.

Meldenummer für AWV-Meldungen

Damit eine AWV-Meldung abgegeben werden kann, benötigen Unternehmen im Übrigen eine Meldenummer.

AWV-Meldenummer beantragen

Die Meldenummer muss bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden und mit dieser wird dann Zugang zum AMS-Portal eröffnet.

Unternehmen, die keine Z4-Meldungen abgegeben haben, sollten aber sorgsam vorgehen, wenn sie eine Meldenummer bei der Bundesbank beantragen. Denn dieser Antrag kann die Behörde erst auf die Spur bringen, dass bislang keine AWV-Meldungen abgegeben wurden.

Kennzahlen für die AWV-Meldung

Es gibt dabei verschiedene Kennzahlen für die AWV-Meldung und die dahinterstehende Transaktion. Diese sind dem Merkblatt „Kennzeichenliste mit Belegarten“ zu entnehmen. Ein Auszug ist wie folgt:

AWV Meldepflicht Strafe

Die vergessene AWV Meldepflicht für zu Strafen und Bußgeldern. Die genaue Höhe der AWV Meldepflicht Strafe liegt im Ermessen der Behörden, beträgt aber bis zu 30.000 € pro Verstoß.

Die Strafe kann vermieden werden, wenn rechtzeitig eine Selbstanzeige abgegeben wird.

Wenn bereits ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde, dann sollte schnellstmöglich mit anwaltlicher Hilfe geprüft werden, ob eine Verteidigung Sinn macht.

Es muss auf jeden Fall geprüft werden,

  • ob die Einleitung des Bußgeldverfahrens rechtmäßig ist,
  • die Vorschriften wirklich nicht eingehalten wurden oder eine Ausnahme zur AWV-Meldepflicht besteht,
  • ob sich nachträglich noch etwas retten lässt,
  • ob eine Selbstanzeige möglich ist.

Da bis zu 30.000 € je Verstoß an Bußgeld – auch gegen die Geschäftsführung persönlich – verhängt werden kann, sollten Bußgeldverfahren wegen vergessener Z4-Meldungen unbedingt ernst genommen werden.

Selbstanzeige wegen vergessener AWV-Meldung

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Verjährung der AWV-Meldepflicht

Die Verjährungsfrist nach § 31 OWiG beträgt drei Jahre bei Ordnungswidrigkeiten beträgt, die mit Geldbuße im Höchstmaß von mehr als 15.000 Euro bedroht sind. Da die Nichtmeldung nach der AWV mit 30.000 Euro Bußgeld belegt ist, greift diese Vorschrift und die Verjährung beträgt drei Jahre.

Die Verjährung der AWV-Meldepflicht lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Alle nicht gemeldeten Zahlungen der letzten 3 Jahre können verfolgt werden
  • nach 3 Jahren tritt Verjährung ein
  • Gegenteilige Meldungen, dass nach 2 Jahren Verjährung eintritt, sind falsch

Verjährung bei vergessener AWV-Meldung beträgt 3 Jahre

Länger zurückliegende Verstöße gegen die AWV-Meldepflicht können von den Behörden nicht mehr verfolgt werden, wenn die Verjährung der AWV-Meldepflicht eingetreten ist.

Die Meldepflicht als solche unterliegt keinem Verjährungstatbestand, wohl aber die Möglichkeit, ein Bußgeld festzusetzen.

Die Verjährung für die vergessene AWV-Meldepflicht beträgt nach dem Gesetz grundsätzlich drei Jahre. Teilweise kursiert die Meinung, dass die Verjährung der AWV-Meldung nur zwei Jahre betrage. Das ist aber mit der Gesetzeslage nicht in Einklang zu bringen und rührt offenbar von einem falschen Merkblatt der Bundesbank her.

Insofern müssen Unternehmen im Rahmen einer Selbstanzeige alle Verstöße gegen die AWV-Meldepflicht nachmelden, die in den letzten drei Jahren geschehen sind. Erst danach tritt Verjährung ein.

Selbstanzeige AWV-Meldungen

Wenn Sie die AWV-Meldung unterlassen oder schlichtweg vergessen haben, dann gibt es nur eine Möglichkeit, um Bußgeldern und Strafen zu entgehen. Sie müssen eine Nachmeldung bzw. Selbstanzeige abgeben.

Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten, wie Sie eine Selbstanzeige vornehmen.

Auf gar keinen Fall dürfen Sie die Selbstanzeige bei der Bundesbank abgeben, z.B. durch einen telefonischen Anruf.

Die Bundesbank ist unzuständig für eine Selbstanzeige wegen unterlassener AWV-Meldung. Das heißt, die dort abgegebene Anzeige kann im schlimmsten Fall zur Entdeckung der Tat führen und eine wirksame Selbstanzeige verhindern.

Zusammenfassung:

  • Bundesbank unzuständig: Selbstanzeige wegen vergessener AWV-Meldung nicht bei der Bundesbank abgeben
  • Eile ist geboten: Selbstanzeige muss vor Entdeckung erfolgen
  • Keine Fehler machen: Fehler in der Selbstanzeige führen zur Verfolgung
  • Vollständigkeit: Die Selbständigkeit muss vollständig sein
  • Nur schriftlich agieren: Anderenfalls fehlt der Nachweis einer wirksamen Anzeige

Ob Sie die Selbstanzeige dann selbst vorbereiten oder aber anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, ist jedem selbst überlassen. Allerdings gibt es im Regelfall nur einen Versuch, eine wirksame Anzeige abzugeben. Wird dieser nicht genutzt oder ist die Selbstanzeige inhaltlich fehlerhaft, dann wird die „gescheiterte Selbstanzeige“ zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens führen, das sonst verhindert worden wäre.

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Erfahrungen mit der AWV-Meldepflicht

Viele Menschen fragen sich, welche Erfahrungen andere mit der AWV-Meldepflicht gemacht haben.

Meist gibt es wenig Erfahrungen zur AWV-Meldung – denn die meisten Unternehmen und Privatpersonen kennen diese gar nicht. Ausweislich einer Umfrage melden 45% aller Befragten Beträge über 12.500 EUR nicht.

Kaum jemandem – nämlich 91% der Befragten – ist die gesetzliche AWV-Meldepflicht überhaupt bekannt.

Wir möchten an dieser Stelle von einigen Erfahrungen unserer Mandanten mit der AWV Meldepflicht berichten. Natürlich können wir in dieser Stelle keine Namen oder Firmennamen nennen, da wir die Verschwiegenheitsverpflichtung als Anwälte natürlich sehr ernst nehmen. Wir möchten aber von den Erfahrungen berichten, die grundsätzlich Unternehmen im Hinblick auf die AWV Meldung gemacht haben.

Internationale Reederei

Eine international tätige Reederei hat es versäumt über viele Jahre hinweg Meldungen im Außenwirtschaftsverkehr abzugeben. Aufgrund von Firmenzukäufen und einer komplizierten Holding Struktur sowie vielen Einzelgesellschaften fehlte es an der zutreffenden Organisation, um AWV Meldungen abzugeben. Es gab keine zentrale Stelle in der kaufmännischen Abteilung, die diese Aufgabe übernommen hatte. Für die einzelnen Unternehmen und beteiligten Geschäftsführer und die vergessene AWV Meldung nachgeholt..

Gezahlter Kaufpreis für eine Unternehmensbeteiligung

Ein anderer Mandant ist Angestellter bei einem australischen Softwareunternehmen gewesen und hat dort auch gelebt. Er besaß eine Beteiligung an diesem Unternehmen. Als diese dann ausgezahlt wurde erfolgte keine AWV Meldung.

Rechnungen als Steuerberater/Anwalt nicht gemeldet

Ein anderer Mandant war eine Sozietät von Freiberuflern. Diese hatten über Jahre sämtliche Honorare, die sich von ausländischen Kunden erhalten hatten, nicht im Rahmen einer AWV Meldung gemeldet. Zudem wurden Kosten für die Auftraggeber verauslagt, was ebenfalls nicht berücksichtigt wurde.

Rechnungen für ausländische IT-Dienstleistungen

Ein Softwareunternehmen aus Deutschland hat es übersehen die Zahlungen für IT Dienstleistungen von europäischen Kunden im Rahmen einer AWV Meldung zu melden. Man hatte mit Meldungen nach der AWV noch keine Erfahrungen gemacht. Es kamen hier größere Beträge zusammen, die im Rahmen einer Selbstanzeige und Nachmeldung wieder korrigiert werden mussten. Das Bußgeldverfahren wurde daraufhin eingestellt, sodass das Unternehmen letztendlich gute Erfahrungen mit der vergessenen AWV Meldung gemacht hatte.

AWV Meldepflicht Tipps

Sie möchten Tipps zur AWV-Meldepflicht haben? Dann lesen Sie hier bitte weiter.

Da wir seit vielen Jahrzehnten bei der AWV Meldepflicht beraten, können wir Tipps geben, wie damit umzugehen ist. Unsere 5 wichtigsten Tipps zur AWV Meldepflicht stellen wir nachfolgend dar:

  • Keine Ausreden: Die AWV-Meldepflicht gilt für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen.
  • Verantwortlichkeiten klar definieren: Unternehmen sollten die Verantwortlichkeit zur Abgabe der AWV Meldung festlegen. Es sollten Prozesse geschaffen werden, wie die Buchhaltung oder der Steuerberater kontrolliert werden, ob sie die AWV Meldung für das Unternehmen abgeben. Sind Verantwortlichkeiten nicht richtig definiert, werden meldepflichtige Sachverhalte nicht korrekt aufgearbeitet und Meldungen werden entweder überhaupt nicht, falsch oder abgegeben.
  • Informationen einholen: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe wegen vergessener AWV-Meldung
  • Richtige Software nutzen: Standardsoftware kann die Thematik der AWV-Meldungen oft nicht richtig abbilden. Prüfen Sie Ihre Software, ob sie Meldungen nach der AWV automatisiert abgeben kann
  • Manuelle Schritte einsparen: Manuelle Tätigkeiten zur Erstellung der Meldungen nach der AWV sollten auf ein Minimum reduziert werden, da nur so Fehler vermieden werden, gerade bei hohem Belegvolumen

AWV-Meldepflicht für Sonderfälle

AWV-Meldung bei Paypal-Zahlungen

Die AWV-Meldung gilt auch bei Zahlungen per Paypal. Entscheidend ist nicht, dass eine Überweisung vorliegt, sondern dass Geld aus dem Ausland über 12.500 € empfangen oder gesendet wurde.

Auch wenn Sie also mit Ihrem ausländischen Geschäftspartner die Zahlungen über Paypal abgewickelt haben, gilt die Meldepflicht nach der AWV.

AWV-Meldung für eBay Zahlungen

Wenn der Käufer oder Verkäufer bei eBay im Ausland ansässig ist und der Auktionspreis über 12.500 € liegt, dann wird eine AWV-Meldepflicht meist nicht ausgelöst werden. Denn über eBay wird im Regelfall ein Kaufvertrag über eine Ware abgeschlossen.

Für Zahlungen im Zusammenhang mit einer Warenlieferung gilt die AWV-Meldepflicht aber nicht. Insofern können eBay Käufer meist unbesorgt sein. Werden allerdings einmal immaterielle Dienstleistungen über eBay verkauft, dann greift die Meldepflicht wieder ein, wenn die Zahlungen über 12.500 € sind.

AWV Meldepflicht für Spenden

Für Spenden an ausländische Organisationen greift die AWV-Meldepflicht ebenfalls. Denn der Grundsatz nach der Außenwirtschaftsverordnung ist, dass jede Zahlung ins Ausland gemeldet werden muss, solange sie nicht von der Meldepflicht befreit ist.

Da Spenden nicht ausdrücklich von der AWV-Meldepflicht befreit sind, müssen auch diese gemeldet werden, wenn sie über 12.500 € sind. Das gilt insbesondere dann, wenn ein Spendenpool in Deutschland gebildet wird und dann die Zahlung insgesamt ins Ausland transferiert wird, da dann meist ein höherer Betrag als 12.500 € vorliegt.

Betroffene Branchen

Die AWV Meldung betrifft grundsätzlich alle Branchen und Unternehmen, die nicht mit Waren handeln. Insofern geht diese Thematik jedes Unternehmen etwas an.

In unserer Beratung haben wir festgestellt, dass gerade in bestimmten Branchen die AWV Meldung besonders vernachlässigt wird. Deswegen wollen wir diese besonders gefährdeten Branchen nachfolgend einmal eingehen.

AWV Meldung als Software/IT-Unternehmen

Besonders Softwareunternehmen oder IT-Dienstleister sind von der AWV-Meldepflicht betroffen.

Als Software oder IT-Unternehmen werden oft Dienstleistungen grenzüberschreitend angeboten. Denn IT-Dienstleistungen werden elektronisch oder über die Cloud erbracht und aus diesem Grunde haben Unternehmen aus der IT- oder Softwarebranche Kunden aus ganz Europa oder auch der Welt.

Das führt dann dazu, dass schnell auch größere Zahlungen über 12.500 € aus dem Ausland gezahlt werden. Das können beispielsweise sein:

  • Software-Entwicklungskosten (z.B. Programmierung, UI-Design, UX-Design, Frontend- und Backendprogrammierung)
  • Softwarepflegeentgelte monatlich oder jährlich
  • Lizenzkosten für Software und Programmierarbeiten
  • Consulting für IT-Fragen

Alle diese Rechnungen, die über der Freigrenze liegen müssen von IT-Unternehmen gemeldet werden. Hier kommen schnell größere Summen zusammen.

AWV Meldepflicht als Steuerberater

Sie sind Steuerberater? Haben Sie für Ihre Mandanten und sich selbst AWV-Meldungen abgegeben?

Steuerberater sind in zweifacher Hinsicht betroffen:

  • Sie müssen bei ausländischen Mandanten selbst eine AWV-Meldung abgeben
  • Sie haben vergessen, für ihre interanational tätigen Mandanten eine AWV-Meldung abzugeben.

Meldung von Steuerberatergebühren aus dem Ausland

Steuerberater sind ebenfalls von der AWV-Meldepflicht betroffen. Gerade Steuerberater, die Unternehmen aus dem Ausland zum deutschen Steuerrecht beraten, müssen eingehende Steuerberater-Honorare der Bundesbank melden. Bei langfristigen Beratermandaten kann die Rechnung schnell über 12.500 € für das Steuerberaterhonorar liegen. Eine Meldung ist dann unumgänglich.

Besteht das Steuerberatermandant hingegen mit einer deutschen Gesellschaft, die nur ausländische Gesellschafter hat, muss eine Meldung nicht erfolgen. Entscheidend ist immer, ob der Vertragspartner in Deutschland ansässig ist oder nicht.

AWV-Meldung als Steuerberater für Mandaten vergessen

Viele Steuerberater vergessen auch für ihre Mandanten eine AWV-Meldung abzugeben. Oft werden sie von ihren Mandanten darauf angesprochen, ob sie eine AWV-Meldung abgegeben haben.

Wichtig: Steuerberater dürfen keine Selbstanzeige für vergessene AWV-Meldungen ihrer Mandanten abgeben, da das unerlaubte Rechtsberatung wäre

AWV-Meldung als Rechtsanwalt

Auch Rechtsanwälte, die Mandanten im Ausland haben müssen für eingehende Anwaltshonorare eine AWV-Meldung abgeben, wenn das Honorar über 12.500 € liegt.

Gerade bei großen Beratungsmandaten aus dem Ausland, kommen hier größere Rechnungsbeträge zusammen. Auch hier kommt es darauf an, wo die Gesellschaft ansässig ist, mit der der Rechtsanwaltsvertrag geschlossen wurde. Ist die Gesellschaft nicht in Deutschland ansässig, sondern z.B. in der EU oder auch im Drittland, dann besteht auch für Rechtsanwälte eine Meldepflicht nach AWV.

Problematisch sind auch treuhänderisch verwaltete Gelder auf Rechtsanwalts-Anderkonten. Hier muss im Einzelfall sorgsam geprüft werden, ob die AWV-Meldung greift und wer zur Meldung verpflichtet ist, wenn Fremdgelder ausgekehrt oder eingezogen werden.

AWV Meldung als Spedition / Logistiker

Meldepflichtige Vorgänge

Wie bereits ausgeführt, ist grundsätzliche jede Transaktion über den genannten Schwellenwerten meldepflichtig. Es gibt sehr viele Vorgänge, die unter die AWV-Meldepflicht fallen. Wir haben eine (nicht abschließende Liste) hier aufgeführt:

  • Forschung und Entwicklung
  • Produkttests
  • Herstellung von audiovisuellen und sonstigen künstlerischen Produkten
  • Wartung und Reparatur
  • Lohnfertigung
  • Technische Dienstleistungen
  • Architekturdienstleistungen
  • Ingenieur-Dienstleistungen
  • Entsorgungsleistungen
  • Dienstleistungen für Landwirtschaft und Bergbau
  • Provisionen
  • Finanzdienstleistungen
  • Juristische Dienstleistungen
  • Wirtschaftsprüfung, Buchführung, Steuerberatung
  • Unternehmens- und Public-Relation-Beratung
  • Werbung, Marktforschung, Messekosten
  • Miete und Operationelles Leasing
  • Amtliche Gebühren
  • Pacht
  • Sonstige produktbezogene oder unternehmensbezogene Dienstleistungen
  • Gesundheitsleistungen
  • Bildungsdienstleistungen
  • Freizeit- und Kulturdienstleistungen
  • Personalleasing
  • Entgelte für nicht selbständige Arbeit
  • Sonstige personenbezogene Dienstleistungen
  • Nutzungsgebühren und Lizenzen
  • Nutzung von Software
  • Nutzung von audiovisuellen Produkten und sonstigen künstlerischen Urheberrechten
  • Nutzung von Forschungsergebnissen, Erfindungen und Verfahren
  • Nutzung von Marken-, Warenzeichen, Namensrechten und Franchise
  • Nutzung von sonstigen Rechten
  • Vertriebs- und Reproduktionsrechte an geistigem Eigentum
  • Reproduktion und Vertrieb von Computersoftware
  • Reproduktion, Vertrieb und Übertragung von audiovisuellen Produkten und sonstigen künstlerischen Urheberrechten
  • Sonstige Vertriebsrechte
  • Erwerb/Veräußerung von geistigem Eigentum
  • Kauf/Verkauf von Software
  • Kauf/Verkauf von audiovisuellen Produkten und sonstigen künstlerischen Urheberrechten
  • Kauf/Verkauf von Forschungsergebnissen
  • Kauf/Verkauf von Markenrechten und Warenzeichen
  • Kauf/Verkauf von sonstigen Rechten
  • Kommunikationsdienstleistungen
  • EDV-Dienstleistungen
  • Nachrichten- und Informationsdienste
  • Speicherung von Informationen sowie Bereitstellung entsprechender Infrastruktur
  • Baustellen im Ausland unter einem Jahr im Auftrag von Ausländern
  • Ausgaben für Baustellen im Ausland, die kürzer als ein Jahr bestehen
  • Einnahmen aus Baustellen im Ausland, die kürzer als ein Jahr bestehen
  • Baustellen im Ausland über einem Jahr im Auftrag von Ausländern
  • Ausgaben für Baustellen im Ausland, die länger als ein Jahr bestehen
  • Einnahmen aus Baustellen im Ausland, die länger als ein Jahr bestehen
  • Baustellen im Inland unter einem Jahr im Auftrag von Inländern
  • Einnahmen aus Baustellen im Inland, die kürzer als ein Jahr bestehen
  • Ausgaben für Baustellen im Inland, die kürzer als ein Jahr bestehen
  • Baustellen im Inland über einem Jahr im Auftrag von Inländern
  • Einnahmen aus Baustellen im Inland, die länger als ein Jahr bestehen
  • Ausgaben für Baustellen im Inland, die länger als ein Jahr bestehen
  • Sonstige Bauleistungen
  • Reparatur von Gebäuden und anderen nicht beweglichen Sachen
  • Seeverkehr
  • Personenbeförderung auf See
  • Seefrachten im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Seefrachten
  • Transportnebenleistungen für den Seeverkehr
  • Luftverkehr
  • Personenbeförderung in Flugzeugen
  • Luftfrachten im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Luftfrachten
  • Transportnebenleistungen für den Luftverkehr
  • Straßenverkehr
  • Personenbeförderung auf der Straße
  • Straßenfrachten im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Straßenfrachten
  • Transportnebenleistungen für den Straßenverkehr
  • Schienenverkehr
  • Personenbeförderung auf der Schiene
  • Bahnfrachten im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Bahnfrachten
  • Transportnebenleistungen für den Schienenverkehr
  • Binnenschiffsverkehr
  • Personenbeförderung auf Binnenschiffen
  • Binnenschiffsfrachten im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Binnenschiffsfrachten
  • Transportnebenleistungen für den Binnenschiffsverkehr
  • Transport durch Rohr- und Stromfernleitungen
  • Rohrfernleitungstransporte im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Rohrfernleitungstransporte
  • Übertragung von Stromfernleitungen
  • Post- und Kurierdienste (KEP)
  • Post- und Kurierdienste im Zusammenhang mit den deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen
  • Sonstige Post- und Kurierdienste
  • Sonstige Transportdienstleistungen
  • Bedarf für Transportmittel
  • Weltraumtransporte
  • Allgemeine Transportnebenleistungen
  • Lebensversicherungen (ohne Risikolebensversicherung)
  • Lebensversicherungen inländischer Versicherungsnehmer
  • Lebensversicherungen inländischer Versicherungsgeber mit Ausländern
  • Lebensversicherungen inländischer Versicherungsgeber mit Inländern
  • Lebensversicherungszweitmarkt
  • Lebensversicherungszweitmarkt
  • Transportversicherungen
  • Transportversicherung inländischer Versicherungsnehmer
  • Transportversicherung inländischer Versicherungsgeber – Versicherungsvertrag mit Ausländern
  • Transportversicherung inländischer Versicherungsgeber – Versicherungsvertrag mit Inländern
  • Sonstige Versicherungen
  • Sonstiger Versicherungsverkehr inländischer Versicherungsnehmer
  • Sonstiger Versicherungsverkehr inländischer Versicherungsgeber – Versicherungsvertrag mit Ausländern
  • Sonstiger Versicherungsverkehr inländischer Versicherungsgeber – Versicherungsvertrag mit Inländern
  • Rückversicherungen
  • Abgehendes (Retro-) Geschäft
  • Eingehendes (Rück-) Geschäft
  • Rückversicherungsprovision
  • Prämien- und Schadensrückerstattungen im abgehenden (Retro-) Geschäft – Korrektur Kennz. 450 (fakultativ)
  • Prämien- und Schadensrückerstattungen im eingehenden (Rück-) Geschäft – Korrektur Kennz. 451 (fakultativ)
  • Gewinnbeteiligungen bei Rückversicherungen
  • Verlustbeteiligungen bei Rückversicherungen
  • Portfolioübertragung zwischen Versicherern
  • Betriebsrenten
  • Ausländische Pensionskassen und Vorsorgewerke
  • Inländische Pensionskassen und Vorsorgewerke
  • Sonstiges
  • Sonstige Einnahmen von Versicherungen
  • Versicherungsnebenleistungen
  • Zahlungen im Verkehr mit ausländischen Behörden
  • Subventionen der Europäischen Union
  • Erbschaft, Vermächtnis, Schenkung, Restitution
  • Wiedergutmachungsleistungen privater Stellen
  • Privater Schuldenerlass
  • Unterstützungszahlungen zwischen privaten Haushalten
  • Unterstützungszahlungen ausländischer Arbeitnehmer
  • Kapitalanlagen ausländischer Arbeitnehmer
  • Sonstige private Unterstützungszahlungen
  • Ausgaben für Renten
  • Renten
  • Pensionen
  • Kriegsopferversorgung
  • Sonstige Renten
  • Steuereinnahmen und Steuererstattungen inländischer öffentlicher Stellen
  • Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag
  • Kapitalertrags- und Körperschaftsteuer
  • Mehrwertsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Grund- und Grunderwerbsteuer
  • Sonstige Steuern
  • Zahlungen des Bundes an deutsche diplomatische Vertretungen
  • Zahlungen des Bundes an die diplomatischen Vertretungen im Ausland zur Bestreitung der laufenden Kosten
  • Gehaltszahlungen an deutsche Beschäftigte bei deutschen Botschaften und Konsulaten
  • Gehaltszahlungen an ausländische Beschäftige bei deutschen Botschaften und Konsulaten
  • Sonstige Einnahmen und Ausgaben des Bundes, der Länder und der Gemeinden
  • Wiedergutmachungsleistungen öffentlicher Stellen
  • Transaktionen mit Internationalen Organisationen
  • Einnahmen und Ausgaben der Bundeswehr
  • Schuldenerlass des Bundes
  • Sonstige Einnahmen und Ausgaben des Bundes, der Länder, Gemeinden und anderer öffentlicher Stellen
  • europäische Bankenabgabe
  • Sonstige Übertragungen
  • Transithandel
  • Handel mit Gold
  • Lieferungen von Waren und Dienstleistungen an die im Inland stationierten ausländischen Streitkräfte
  • Einnahmen und Ausgaben im Sonstigen Warenverkehr
  • Zahlungen im Zusammenhang mit deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen, die den Wert der Waren reduzieren
  • Zahlungen im Zusammenhang mit deutschen Ein- und Ausfuhren und Verbringungen, die den Wert der Waren erhöhen
  • Abgaben im Zusammenhang mit deutschen Ein- und Ausfuhren
  • Gewährleistungen, Ersatz- und Rückzahlungen sowie Preisnachlässe im Dienstleistungsverkehr mit dem Ausland
  • Anleihen
  • Geldmarktpapiere
  • Aktien
  • Investmentzertifikate
  • Anteile am Kapital und an den Rücklagen ausländischer Unternehmen, Zweigniederlassungen und Betriebsstätten
  • Direktinvestitionskredite inländischer Direktinvestoren
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen und Privatpersonen sowie öffentliche Haushalte (als Kreditgeber) an ausländische Unternehmen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, sowie an Zweigniederlassungen und Betriebsstätten
  • Aufnahme und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen und Privatpersonen sowie öffentliche Haushalte (als Kreditnehmer) von ausländischen Unternehmen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, sowie von ausländischen Zweigniederlassungen und Betriebsstätten
  • Aufnahme und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen und Privatpersonen sowie öffentliche Haushalte (als Kreditnehmer) von ausländischen Finanzierungstöchtern, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen (als Kreditgeber) an ausländische Unternehmen, an denen sie nicht unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, mit denen sie jedoch unmittelbar oder mittelbar einen gemeinsamen Direktinvestor haben
  • Aufnahme und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen (als Kreditnehmer) von ausländischen Unternehmen, an denen sie nicht unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, mit denen sie jedoch unmittelbar oder mittelbar einen gemeinsamen Direktinvestor haben
  • Kredite und Bankguthaben mit einer Ursprungslaufzeit bis zu 12 Monaten (kurzfristige Kredite und Einlagen)
  • Kredite und Bankguthaben mit einer Ursprungslaufzeit von mehr als 12 Monaten (langfristige Kredite und Einlagen)
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten an Ausländer, Dotierung und Rückzahlung von Guthaben bei ausländischen Banken, sowie Abtretung (offen oder still) von Auslandsforderungen mit einer jeweiligen Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentliche Haushalte
  • Erwerb und Abtretung (offen oder still) sowie Tilgung von Schuldscheindarlehen, Namensschuldverschreibungen, Namenspfandbriefen und ähnlichen nicht börsenfähigen Wertpapieren ausländischer Emittenten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische
  • MFIs
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentliche Haushalte
  • Kauf und Verkauf von Immobilien und Grundstücken im Ausland sowie Erwerb und Veräußerung von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds – unabhängig von der Höhe der Beteiligung – durch inländische
  • MFIs
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentliche Haushalte
  • Anteile an ausländischen Unternehmen, soweit nicht in Wertpapieren verbrieft oder unter den Direktinvestitionen zu erfassen
  • Erwerb und Veräußerung von Kapitalbeteiligungen, Kapitaleinzahlungen, Kapitalerhöhungen und Kapitalherabsetzungen von nicht in Aktien verbrieften Unternehmensanteilen durch inländische
  • MFIs
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentliche Haushalte
  • Ausländische Emissionszertifikate
  • Ausländische Emissionszertifikate
  • Übrige Kapitalanlagen im Ausland
  • Erwerb und Veräußerung von Übrigen Kapitalanlagen im Ausland durch inländische
  • MFIs
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentliche Haushalte
  • Anleihen
  • Geldmarktpapiere
  • Geldmarktpapiere inländischer MFIs
  • Geldmarktpapiere inländischer Unternehmen
  • Unverzinsliche Schatzanweisungen des Bundes (Bubills)
  • Übrige Geldmarktpapiere inländischer öffentlicher Emittenten
  • Aktien
  • Bankaktien inländischer Emittenten
  • Nichtbankaktien inländischer Emittenten
  • Genussscheine
  • Genussscheine inländischer Emittenten
  • Investmentzertifikate
  • Sonstige inländische thesaurierende Investmentfonds
  • Anteile am Kapital und an den Rücklagen von inländischen Unternehmen, Zweigniederlassungen und Betriebsstätten
  • Direktinvestitionskredite inländischer Direktinvestitionsunternehmen, Zweigniederlassungen und Betriebsstätten
  • Aufnahme und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen (als Kreditnehmer) bei ausländischen Unternehmen, die an ihnen unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, sowie Kreditaufnahmen von inländischen Zweigniederlassungen und Betriebsstätten bei ihren ausländischen Zentralen
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen (als Kreditgeber) an ausländische Unternehmen, die an ihnen unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, sowie Kredite, die inländische Zweigniederlassungen und Betriebsstätten an ihre ausländischen Zentralen geben
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Finanzierungstöchter (als Kreditgeber) an ausländische Unternehmen und Privatpersonen, die an ihnen unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind
  • Aufnahme und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen (als Kreditnehmer) von ausländischen Unternehmen, die an ihnen nicht unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, mit denen sie jedoch unmittelbar oder mittelbar einen gemeinsamen Direktinvestor haben
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten durch inländische Unternehmen (als Kreditgeber) an ausländische Unternehmen, die an ihnen nicht unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, mit denen sie jedoch unmittelbar oder mittelbar einen gemeinsamen Direktinvestor haben
  • Kredite und Bankguthaben mit einer Ursprungslaufzeit bis zu 12 Monaten (kurzfristige Kredite und Einlagen)
  • Stille Abtretung und Tilgung von kurzfristigen Inlandsforderungen und Schuldscheindarlehen, Namensschuldverschreibungen und ähnlichen nicht börsenfähigen Wertpapieren (Laufzeit bis
  • 12 Monate) durch Inländer, unterschieden nach inländischen Schuldnergruppen:
  • MFIs
  • Investmentvermögen (ohne Geldmarktfonds)
  • Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen
  • Sonstige finanzielle Unternehmen (der ESVG 2010 Teilsektoren (nachfolgend: S.) S. 125, S. 126 und S. 127)
  • Nichtfinanzielle Unternehmen
  • Privatpersonen und private Organisationen ohne Erwerbszweck
  • Öffentliche Haushalte
  • Kredite und Bankguthaben mit einer Ursprungslaufzeit von mehr als 12 Monaten
  • (langfristige Kredite und Einlagen)
  • Gewährung und Rückzahlung von Krediten (sowie offene Abtretung von Inlandsforderungen) mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten an inländische
  • Investmentvermögen (ohne Geldmarktfonds)
  • Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen
  • Sonstige finanzielle Unternehmen (der ESVG 2010 Teilsektoren S. 125, S. 126 und S. 127)
  • Nichtfinanzielle Unternehmen
  • Privatpersonen und private Organisationen ohne Erwerbszweck
  • Öffentliche Haushalte
  • Erstabsatz und offene Abtretung sowie Tilgung oder Rückerwerb von langfristigen Schuldscheindarlehen, Namensschuldverschreibungen und ähnlichen nicht börsenfähigen Wertpapieren (Laufzeit über 12 Monate) durch Inländer
  • Emissionen von MFIs
  • Emissionen von Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen
  • Emissionen von sonstigen finanziellen Unternehmen (der ESVG 2010 Teilsektoren S. 125, S. 126
  • und S. 127)
  • Emissionen von nichtfinanziellen Unternehmen
  • Emissionen des Bundes
  • Emissionen der Länder
  • Emissionen von Städten und Gemeinden
  • Stille Abtretung und Tilgung von langfristigen Inlandsforderungen und Schuldscheindarlehen, Namensschuldverschreibungen und ähnlichen nicht börsenfähigen Wertpapieren (Laufzeit über
  • 12 Monate) durch Inländer, unterschieden nach folgenden inländischen Schuldnergruppen:
  • MFIs
  • Investmentvermögen (ohne Geldmarktfonds)
  • Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen
  • Sonstige finanzielle Unternehmen (der ESVG 2010 Teilsektoren S. 125, S. 126 und S. 127)
  • Nichtfinanzielle Unternehmen
  • Privatpersonen und private Organisationen ohne Erwerbszweck
  • Öffentliche Haushalte
  • Kauf und Verkauf von Immobilien und Grundstücken im Inland oder von im Inland aufgelegten Immobilienzertifikaten geschlossener Immobilienfonds – unabhängig von der Höhe der Beteiligung – durch
  • MFIs (Eigengeschäft)
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentliche Haushalte
  • Anteile an inländischen Unternehmen, soweit nicht in Wertpapieren verbrieft oder unter den Direktinvestitionen zu erfassen
  • Erwerb und Veräußerung von Kapitalbeteiligungen, Kapitaleinzahlungen, Kapitalerhöhungen und Kapitalherabsetzungen von nicht in Aktien verbrieften Unternehmensanteilen an inländischen
  • MFIs
  • Unternehmen
  • Inländische Emissionszertifikate
  • Inländische Emissionszertifikate
  • Übriger Kapitalverkehr im Inland
  • Erwerb und Veräußerung von Übrigen Kapitalanlagen im Inland bei inländischen
  • MFIs
  • Unternehmen und Privatpersonen
  • Öffentlichen Haushalten
  • Financial Futures
  • Financial Futures, ausländische Terminbörsen
  • Financial Futures, inländische Terminbörsen
  • Optionen
  • Optionen, ausländische Terminbörsen
  • Optionen, inländische Terminbörsen
  • Forward Rate Agreements (FRAs)
  • Forward Rate Agreements
  • Zins- und Währungsswaps
  • Swapzinsen und Ausgleichszahlungen
  • Equity Swaps
  • Equity Swaps
  • OTC-Optionen
  • OTC-Optionen mit ausländischen Stillhaltern
  • OTC-Optionen mit inländischen Stillhaltern
  • Mitarbeiteroptionen von inländischen Gesellschaften
  • Mitarbeiteroptionen von ausländischen Gesellschaften
  • Credit Default Swaps
  • Credit Default Swaps
  • Total Return Swaps
  • Total Return Swaps
  • Optionsscheine
  • Optionsscheine ausländischer Emittenten
  • Optionsscheine inländischer Emittenten
  • Sonstige außerbörsliche Termingeschäfte
  • Sonstige außerbörsliche Termingeschäfte
  • Zinsen auf Wertpapiere
  • Dividenden, Erträge aus Genussscheinen und Investmentzertifikaten
  • Erträge aus ausländischen Aktien oder Genussscheinen, die von inländischen MFIs vereinnahmt werden
  • Erträge aus ausländischen Aktien oder Genussscheinen, die von inländischen Unternehmen, Privatpersonen und öffentlichen Haushalten vereinnahmt werden
  • Erträge aus inländischen Aktien oder Genussscheinen, die an Ausländer gezahlt werden bzw. die über ausländische Lagerstellen an Inländer gezahlt werden
  • Erträge auf ausländische Investmentzertifikate, die von inländischen MFIs vereinnahmt werden
  • Erträge auf ausländische Investmentzertifikate, die von inländischen Unternehmen, Privatpersonen und öffentlichen Haushalten vereinnahmt werden
  • Erträge auf inländische Investmentanteile, die an Ausländer gezahlt werden bzw. die Inländer von ausländischen Lagerstellen erhalten
  • Erträge aus Aktien
  • Erträge aus Anteilen an Aktiengesellschaften, die von inländischen MFIs vereinnahmt oder gezahlt werden
  • Erträge aus Anteilen an Aktiengesellschaften, die von inländischen Unternehmen und Privatpersonen vereinnahmt oder gezahlt werden
  • Erträge aus sonstigen Beteiligungen
  • Erträge aus Anteilen an sonstigen Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH-Anteilen), die von inländischen MFIs vereinnahmt oder gezahlt werden
  • Erträge aus Anteilen an sonstigen Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH-Anteilen), die von inländischen Unternehmen und Privatpersonen vereinnahmt oder gezahlt werden
  • Erträge aus sonstigen Geschäfts- und Kapitalanteilen (z. B. Kommanditanteilen) sowie Zweigniederlassungen, die von inländischen MFIs vereinnahmt oder gezahlt werden
  • Erträge aus sonstigen Geschäfts- und Kapitalanteilen (z. B. Kommanditanteilen) sowie Zweigniederlassungen, die von inländischen Unternehmen und Privatpersonen vereinnahmt oder gezahlt werden
  • Zinsen auf Direktinvestitionskredite
  • Kredite von Direktinvestoren an Tochterunternehmen: Zinsen aus Kreditgewährungen inländischer Direktinvestoren an deren ausländische Tochterunternehmen sowie Zinsen aus Kreditaufnahmen inländischer Tochterunternehmen von ihren ausländischen Direktinvestoren
  • Kredite von Tochterunternehmen an Direktinvestoren: Zinsen aus Kreditgewährungen inländischer Tochterunternehmen an deren ausländische Direktinvestoren sowie Zinsen aus Kreditaufnahmen inländischer Direktinvestoren von ihren ausländischen Tochterunternehmen
  • Kredite zwischen Schwesterunternehmen: Zinsen aus Kreditgewährungen verbundener Unternehmen, zwischen denen keine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung besteht, die jedoch unmittelbar oder mittelbar einen gemeinsamen Direktinvestor haben
  • Kredite von Finanzierungstöchtern an Direktinvestoren: Zinsen aus Kreditgewährungen inländischer Finanzierungstöchter an deren ausländische Direktinvestoren sowie Zinsen aus Kreditaufnahmen inländischer Direktinvestoren von ihren ausländischen Finanzierungstöchtern
  • Zuschüsse zur Vermeidung von Verlustvorträgen
  • Vereinnahmte oder geleistete Zuschüsse von MFIs zur Vermeidung von Verlustvorträgen bzw. Jahresfehlbeträgen sowie Übernahmen der negativen Betriebsergebnisse von Betriebsstätten und Zweigniederlassungen, soweit diese in das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eingehen
  • Vereinnahmte oder geleistete Zuschüsse von Unternehmen und Privatpersonen zur Vermeidung von Verlustvorträgen bzw. Jahresfehlbeträgen sowie Übernahmen der negativen Betriebsergebnisse von Betriebsstätten und Zweigniederlassungen, soweit diese in das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eingehen
  • Einnahmen und Ausgaben von negativen Zinsen der MFIs aus Bankguthaben, Krediten etc.
  • Zinseinnahmen und -ausgaben der MFIs aus Bankguthaben, Krediten etc.
  • Einnahmen und Ausgaben von negativen Zinsen der Unternehmen und Privatpersonen aus Bankguthaben, Krediten etc.
  • Zinseinnahmen und -ausgaben der Unternehmen und Privatpersonen aus Bankguthaben, Krediten etc.
  • Einnahmen und Ausgaben von negativen Zinsen öffentlicher Haushalte aus Bankguthaben, Krediten etc.
  • Zinseinnahmen und -ausgaben der öffentlichen Haushalte aus Bankguthaben, Krediten etc.
  • Pacht- und Mieterträge sowie -aufwendungen von inländischen MFIs
  • Pacht- und Mieterträge sowie -aufwendungen von inländischen Unternehmen und Privatpersonen
  • Pacht- und Mieterträge sowie -aufwendungen von inländischen öffentlichen Haushalten
  • Aufwendungen und Erträge von MFIs aus sonstigen, nicht in Wertpapieren verbrieften Unternehmensbeteiligungen bei ausländischen bzw. inländischen Nicht-Aktiengesellschaften
  • Aufwendungen und Erträge von Unternehmen und Privatpersonen sowie öffentlichen Haushalten aus sonstigen, nicht in Wertpapieren verbrieften Unternehmensbeteiligungen bei ausländischen bzw. inländischen Nicht-Aktiengesellschaften
  • Sonstige Transaktionen für Waren und Dienstleistungen
  • Sonstige Transaktionen im Kapitalverkehr

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