Antidumpingzoll auf kaltgewalzte und rostfreie Edelstahl-Flacherzeugnisse aus Indien und Indonesien – Betroffene Produkte

Bei der betroffenen Ware handelt es sich um kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nicht rostendem Stahl.

Die Ware wird derzeit unter den Zolltarifnummern 7219 31 00, 7219 32 10, 7219 32 90, 7219 33 10, 7219 33 90, 7219 34 10, 7219 34 90, 7219 35 10, 7219 35 90, 7219 90 20, 7219 90 80, 7220 20 21, 7220 20 29, 7220 20 41, 7220 20 49, 7220 20 81, 7220 20 89, 7220 90 20 und 7220 90 80 eingereiht.

Von der zollamtlichen Erfassung und dem Antidumpingverfahren erfasst sind daher Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nichtrostendem Stahl

mit einer Breite von >= 600 mm und

mit einer Breite von < 600 mm und

 

 

Betroffene Ware

kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nicht rostendem Stahl

Zolltarifnummern

7219 31 00, 7219 32 10, 7219 32 90, 7219 33 10, 7219 33 90, 7219 34 10, 7219 34 90, 7219 35 10, 7219 35 90, 7219 90 20, 7219 90 80, 7220 20 21, 7220 20 29, 7220 20 41, 7220 20 49, 7220 20 81, 7220 20 89, 7220 90 20 und 7220 90 80

Land

Indien und Indonesien

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040 / 369615-0

Aktueller Stand des Antidumpingverfahrens für Indien und Indonesien

Zollamtliche Erfassung

Am 02.03.2021 hat die Kommission die zollamtliche Erfassung für die Einfuhr von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus Edelstahl mit Ursprung in Indien und Indonesien angeordnet.

Die Registrierung dient dazu, später rückwirkend Antidumpingzölle auf die kaltgewalzten Flacherzeugnisse aus Indien und Indonesien zu erheben.

Unternehmen müssen sich also auf mögliche Nachzahlungen einstellen.

Der Verordnung nach geht die Kommission derzeit von einer Dumping-Schwelle von 48,8 % für Indien und 15,6 – 34,4 % für Indonesien aus. Die Höhe der möglichen Antidumpingzölle wird sich an diesem Wert orientieren.

Gründe für die zollamtliche Erfassung waren ein erheblicher Anstieg der Einfuhren seit der Einleitung des Antidumpingverfahrens. Dieser hätte die Abhilfewirkung der möglichen endgültigen Antidumpingzölle ernsthaft beeinträchtigt.

Außerdem lagen der Kommission ausreichende Beweise für ein anhaltendes Dumping in beiden Ländern sowie Beweise für eine nachhaltige Schädigung des betroffenen europäischen Wirtschaftszweiges vor.

» Zollamtliche Erfassung – Link zur Verordnung

Einleitung Antidumpingverfahren

Die Europäische Kommission hat am 30.09.2020 bekanntgegeben, ein Antidumpingverfahren für kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nicht rostendem Stahl mit Ursprung in Indien und Indonesien einzuleiten.

Hintergrund der Maßnahme ist ein Antrag der European Steel Association vom 17. August 2020, der im Namen von Unionsherstellern eingereicht worden ist, auf die mehr als 25 % der gesamten Unionsproduktion von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus nicht rostendem Stahl entfallen.

Der Kommission lagen ausreichend Beweise dafür vor, dass es sowohl in Indien als auch in Indonesien aufgrund von Ausfuhrbeschränkungen zu Verzerrungen des Rohstoffangebotes bei der betroffenen Ware kommt. Diese hätten wiederum zu niedrigeren Preisen geführt.

 

 

» Einleitung Antidumpingverfahren – Link zur Verordnung

Übersicht Verfahrensablauf

Nach Datum absteigend sortiert
  1. Zollamtliche Erfassung
  2. Einleitung Antidumpingverfahren
Antidumpingzoll Edelstahl-Flacherzeugnisse aus Indien und Indonesien

Leistungsspektrum Antidumpingzoll Edelstahl-Flacherzeugnisse aus Indien und Indonesien

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