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Ein Zollbescheid ist fehlerhaft, wenn...

Ein Zollbescheid kann aus vielen Gründen fehlerhaft sein. Ein Einspruchsverfahren gegenüber dem Hauptzollamt bietet sich insbesondere dann an, wenn

  • Zölle zu hoch durch den Zoll festgesetzt wurden (oder Einfuhrumsatzsteuer und Verbrauchersteuer),
  • der Zollwert nicht anerkannt wird und höhere Abgaben folgen,
  • die Ware in eine ungünstige Zolltarifnummer eingereiht hat, die mit höheren Zöllen oder Antidumpingabgaben einher geht,
  • nach einer Zollprüfung eine Nachzahlungvon Zoll droht,
  • der Ursprung einer Ware nicht anerkannt wird (z.B. vermutet der Zoll chinesischen Ursprung)
  • eine begehrte verbindliche Zolltarifauskunft nicht wie gewünscht erteilt oder widerrufen wird,
  • Zollrechtliche Bewilligungen (Aufschubkonto, ermächtigter Ausführer, AEO etc.) widerrufen werden,
  • Ausfuhrerstattung nicht gewährt wird oder
  • Präferenznachweise nicht anerkannt werden

Rechtsberatung zu Zollbescheiden

Einspruch einlegen

Sie sind mit einer Entscheidung des Zolls nicht einverstanden? Dann müssen Sie Einspruch einlegen. Sonst wird der Bescheid rechtskräftig.

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Klage gegen den Zoll

Der Zoll folgt Ihren Argumenten nicht? Dann können Sie einen Richter objektiv über Ihren Fall entscheiden lassen.

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Erstattung von Zoll

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Martin Köster
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Einspruchsfrist versäumt?

Kein Problem – mit uns können Sie bis zu drei Jahre rückwirkend noch eine Zollerstattung geltend machen

Wichtige Antworten zum Einspruch beim Zoll

  • Wann sollte man einen Einspruch beim Zoll einlegen?

    Immer dann, wenn Sie mit einer Entscheidung nicht einverstanden sind. Nur durch den Einspruch wird die Bestandskraft des Bescheides verhindert und Sie haben die Möglichkeit, notfalls gegen den Zollbescheid zu klagen. Die Gründe, wann ein Einspruch eingelegt werden sollte sind hier.

  • Was kostet ein Einspruch beim Zoll?

    Seitens der Zollverwaltung ist das Einspruchsverfahren kostenfrei. Kosten fallen nur für einen auf das Zollrecht spezialisierten Anwalt an. Wichtig zu wissen ist aber, dass der Zoll die Anwaltskosten nicht erstatten muss - selbst wenn Sie recht haben.

  • Welche Frist gilt für einen Zolleinspruch?

    Der Einspruch muss binnen eines Monats ab Zustellung des Bescheides eingelegt werden. Verpassen Sie diese Frist, wird der Bescheid bestandskräftig. Es besteht dann aber die Möglichkeit, eine Erstattung zu beantragen. Mehr zur Einspruchsfrist.

  • Lässt sich der Zoll von einem Einspruch beeindrucken?

    Nur wenn Sie gute Argumente haben. Der Zoll prüft Ihren Einspruch sehr genau und wird den Bescheid nur dann aufheben, wenn die Einspruchsbegründung sorgsam gefertigt wurde. Sprechen die Argumente zugunsten des Unternehmens lässt sich der Zoll nach unserer Erfahrung oft umstimmen.

  • Muss ich trotz Einspruch die Zölle zahlen?

    Ja, trotz Einspruch müssen die Einfuhrabgaben erst einmal gezahlt werden. Sie können aber einen gesonderten Antrag beim Zoll auf Zahlungsaufschub stellen, sofern dieser richtig begründet wird.

  • Was ist der Nachteil eines Einspruchs?

    Der Zoll prüft den Einspruch ganz genau und den gesamten Zollbescheid von Grund auf. Das kann im Einzelfall dazu führen, dass der Zoll sogar noch höhere Abgaben als im ursprünglichen Bescheid festsetzt. Darum sollte ein Anwalt für Zollrecht stets in das Einspruchsverfahren involviert werden.

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