Antidumpingverfahren zu Lachsforellen aus der Türkei eröffnet

Am 15.02.2014 wurde das Untersuchungsverfahren zur Festsetzung eines Antidumpingzolls auf Lachsforellen mit Ursprung in der Türkei eröffnet. Das Verfahren wurde auf Antrag der Danish Aquaculture Association hin eingeleitet und betrifft laut Einleitungsbekanntmachung folgende Waren, die derzeit unter den KN-Codes ex 0301 91 90, ex 0302 11 80, ex 0303 14 90, ex 0304 42 90, ex 0304 82 90 und ex 0305 43 00 eingereiht werden:

„Lachsforellen (Oncorhynchus mykiss), lebend, frisch, gekühlt, gefroren oder geräuchert, als ganze Fische (mit Kopf und Kiemen, ausgenommen, mit einem Stückgewicht von 1,2 kg oder weniger, oder ohne Kopf und Kiemen, ausgenommen, mit einem Stückgewicht von 1 kg oder weniger) oder als Fischfilets (mit einem Stückgewicht von 400 g oder weniger).“

Im Untersuchungsverfahren sollen verschiedene Parteien gehört und das Vorliegen eines Dumpings untersucht werden. Etwa zum November 2014 hin kann ein vorläufiger Antidumpingzoll eingeführt werden. Endet das Untersuchungsverfahren mit dem Ergebnis, dass ein Dumping vorliegt, so wird voraussichtlich zum Mai 2015 ein endgültiger Antidumpingzoll für vorerst sechs Jahre eingeführt.

Einführer und interessierte Parteien können sich in verschiedenen Abschnitten am Untersuchungsverfahren beteiligen. In der Regel muss man sich innerhalb der ersten 15 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung bei der Kommission gemeldet haben, um mit seinem Anliegen für oder gegen einen Antidumpingzoll gehört zu werden.

Hierbei stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Rechtsanwalt Anton Schmoll

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