Trotz Corona sind wir weiter für Sie da. Dank voll digitalisierten Prozessen und Akten können wir sowohl bestehende Mandate als auch neue Anfragen aus dem Homeoffice weiter bearbeiten.

Nutzen Sie unsere Beratung per Telefon, E-Mail und Videokonferenz.
Seit mehr als 33 Jahren

Neue Ursprungsregeln für Fotovoltaikmodule aus kristallinem Silicium

Die Europäische Union hat eine neue Verordnung erlassen, die den Warenursprung für Solarmodule aus kristallinem Silicium regelt. Die VO(EU) 1357/13 vom  25.12.2013 regelt für die KN-Codes ex 8501 und ex 8541 die Ursprungsregeln neu.

Diese Änderung ist insbesondere im Hinblick auf die Antidumpingmaßnahmen auf Solarmodule mit Warenursprung in China relevant. Denn für Solarmodule und Solarpaneele mit Warenursprung in China besteht ein endgültiger Antidumpingzoll.

Die neue Verordnung legt in Konkretisierung von Art. 24 Zollkodex nunmehr fest, welcher Arbeitsschritt bei der Herstellung von Fotovoltaikmodulen oder -paneelen der entscheidende Herstellungsschritt ist, der über die Herkunft der Solarmodule entscheidet.

Wer Solarmodule importiert, sollte daher nun prüfen, ob die Änderungen der neuen Verordnung ihn betreffen.

Wenn Sie Fragen haben oder Beratungsbedarf bei Ihnen durch diese Änderungen bestehen, so stehen wir stets gerne zu Ihrer Verfügung.

Rechtsanwalt Anton Schmoll

Ihr Ansprechpartner

ABC-Straße 21
20354 Hamburg
T +49 (0) 40 / 36 96 15 0
E ow@owlaw.com
Weitere interessante Artikel zu diesem Thema

am

(Langzeit-)Lieferantenerklärungen richtig handhaben

Die Lieferantenerklärung gehört zu einem den wohl am häufigsten ausgestellten Handelsdokumenten i...

am

INCOTERMS: Was sie bedeuten

Sie haben sich vielleicht schon einmal gefragt, wieso Incoterms jeder kennen sollte. Die Antwort is...

am

Dual-Use-Verordnung – was Sie beim Export wissen müssen

Was regelt die Dual-Use-Verordnung der EU eigentlich und was muss man als Exporteur wissen? Was sind...