Russland Desk

Russischsprachiger Rechtsanwalt für Ihr Engagement in Russland.

Wir helfen Ihnen beim geschäftlichen Engagement in Russland.

Russland Desk

O&W berät Unternehmen bei der Lieferung von Sendungen nach Russland, dem Handelsrecht in Russland und dem geschäftlichen Engagement in Russland. Unser russischsprechender Rechtsanwalt Anton Schmoll unterstützt ferner Unternehmen aus Russland beim Markteintritt in Deutschland und russische Unternehmen gegenüber deutschen Unternehmen und Behörden.

  • Sichere Beratung: Kompetente Beratung dank 29 Jahren Erfahrung
  • Klärung aller Fragen: Persönlicher und schneller Kontakt bundesweit
  • Präsenz vor Ort: Dank unserer langjährig erfahrenen Partnerkanzleien direkt in Russland

Der Russland-Desk von O&W hilft Unternehmen aus Deutschland und Russland bei der Aufnahme und Vertiefung der deutsch-russischen Handelsbeziehungen. Unser Rechtsanwalt im Russlandgeschäft arbeitet zweisprachig und ist im russischen und deutschen Recht ausgebildet.

Sprechen Sie unseren russischsprachigen Anwalt Anton Schmoll gerne direkt an. Wir sind telefonisch von Mo. – Fr. in der Zeit von 09 bis 18 Uhr für Sie unter +49 (0) 40 / 36 96 15 0 erreichbar.

Wer sich in einem fremden Land wie Russland engagieren möchte, der benötigt einen verlässlichen Partner dafür. Unsere Rechtsanwälte mit Erfahrung im Russlandgeschäft stehen Ihnen gerne zur Seite. Eine Kooperation mit uns hat für Unternehmen viele Vorteile:

  • Kompetentes Netzwerk vor Ort: Erfahrung und Präsenz vor Ort zahlt sich aus. Über unsere Partnerkanzleien direkt in Russland und ein persönliches Netzwerk vor Ort sind wir für Sie präsent. Bei problematischen Fällen reisen wir auch persönlich an.
  • Sicherheit beim Import/Export nach Russland: Wer nach Russland exportieren will oder Importe in Russland abwickeln will, der sollte gut informiert sein. Wir klären über Risiken und wichtige Aspekte auf, die Sie beim Import- und Exportgeschäft wissen sollten.
  • Russische Muttersprachler: Sprachberrieren können häufig der entscheidende Punkt bei Herausforderungen in fremden Ländern sein. Unser Rechtsanwalt Anton Schmoll ist russischer Muttersprachler, in der GUS aufgewachsen und hat zeitweise in Moskau in einer Anwaltskanzlei gearbeitet, sodass er mit den kulturellen und sprachlichen Besonderheiten bestens vertraut ist.

Kompetenz dank eigener Erfahrungen auf dem russischen Markt. Rechtsanwalt Schmoll kennt die Besonderheiten im Geschäft mit der GUS. Unsere Mandanten profitieren fachlicher Exzellenz, der genau abgestimmten Fokussierung auf die Beratung internationaler Mandanten und langjähriger Kenntnis des russischen Markts. Über unsere Partnerkanzleien in Russland sind wir in der Lage schnelle und gute Ergebnisse für unsere Mandanten zu erreichen.

Unsere Kernexpertise haben wir in den Bereichen:

  • Gründung von Unternehmen, Tochtergesellschaften und Repräsentanzen in Russland
  • Immobilien: Erwerb und Verkauf sowie Projektfinanzierung
  • Ausarbeitung und Verhandlung von Lieferverträgen und Dienstverträgen zwischen Russland und Deutschland
  • Beratung über Zölle, das Außenwirtschaftsrecht, Handelsembargos und WTO-Recht in Bezug auf Russland
  • Visum, Arbeitserlaubnis, Aufenthaltserlaubnisse für Geschäftsleute, die in Russland investieren

 

Ihr AnsprechpartnerRechtsanwalt Anton Schmoll

ABC-Straße 21
20354 Hamburg
T +49 (0) 40 / 36 96 15 0
F +49 (0) 40 / 36 96 15 15

O&W Rechtsanwälte hat seine Expertise im Russlandgeschäft im Russland Desk vereint. Wir beraten Unternehmen bei ihrem geschäftlichen Engagement in Russland und den GUS-Staaten

Unsere Tätigkeitsschwerpunkte im Russlandgeschäft

  • Gründung von Unternehmen, Tochtergesellschaften und Repräsentanzen in Russland
  • Immobilien: Erwerb und Verkauf sowie Projektfinanzierung
  • Ausarbeitung und Verhandlung von Lieferverträgen und Dienstverträgen zwischen Russland und Deutschland
  • Beratung über Zölle, das Außenwirtschaftsrecht, Handelsembargos und WTO-Recht in Bezug auf Russland
  • Visum, Arbeitserlaubnis, Aufenthaltserlaubnisse für Geschäftsleute, die in Russland investieren

Unsere Mandanten profitieren, da wir in engem Kontakt mit Kooperationspartnern vor Ort stehen, die indivudell auswählen und mit denen wir das Vorgehen sodann eng koordinieren. Unsere Anwälte sind bei Bedarf auch vor Ort in Russland, um die Feinabstimmung vorzunehmen.

So helfen wir Ihnen im Russlandgeschäft

1. Nehmen Sie Kontakt zu unseren Russland-Anwälten auf
2. Wir prüfen Ihr Vorhaben nach deutschem und russischem Recht
3. Wir helfen bei der praktischen Umsetzung

Export nach Russland

Unternehmen, die nach Russland exportieren wollen, müssen zahlreiche Formalitäten beachten. In diesen Fällen ist es ratsam, einen russischen Anwalt einzuschalten, der über die notwendigen Formalitäten und Absicherungen beraten kann.

Gerade im Hinblick auf die Zollbestimmungen in Russland müssen gegebenenfalls Besonderheiten beachtet werden. Die Einfuhrbestimmungen in Russland können anders sein, als in der Europäischen Union. Das macht den Versand nach Russland für viele Unternehmen problematischer. Es kann daher nicht schaden, einen Experten im russischen Zollrecht heranzuziehen, um keine Risiken einzugehen.

Für den Export in die eurasische Zollunion zwischen Russland, Belarus und Kasachstan müssen beispielsweise nationale Zertifizierungen beachtet werden. So dürfen beispielsweise nur solche Produkte in die Zollunion Russlands eingeführt werden, die den Vorgaben der Technischen Reglements (TR) der Zollunion entsprechen.

Projekte von O&W im Russlandgeschäft

Ursprungsangaben beim Export nach Russland

O&W hat ein großes deutsches Unternehmen beim Export von Industrieerzeugnissen nach Russland beraten. Diese wurden in mehreren Ländern gefertigt und es war die Frage zu klären, wo diese ihren Ursprung haben. Das galt insbesondere vor dem Hintergrund möglicher russischer Sanktionen gegen bestimmte Länder und einer richtigen Zolldeklaration beim Import. Auch die Konsequenzen einer Falschdeklaration sollten geklärt werden.

Auf der anderen Seite lohnen Lieferungen nach Russland wegen des neuen einheitlichen Wirtschaftsraums. Denn Russland hat eine Zollunion mit Weißrussland und Kasachstan (EACU) im Jahre 2010 abgeschlossen. Für diese Länder gelten nun einheitliche Importzölle. Zudem existiert die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU/EAEU/EEU). Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss von Kasachstan, Russland und Weißrussland, Armenien und Kirgistan.

Über eine Erweiterung auf die Ukraine und Usbekistan wird derzeit nachgedacht. Das macht Russland und seine Nachbarstaaten allgemein als Markt für deutsche Exporteure interessant. Denn die Zollabfertigung erfolgt sodann an der Außengrenze der Zollunion. Russland schafft mit der Zollunion und der Eurasischen Wirtschaftsunion einen einheitlichen Wirtschaftsraum. Dennoch bleiben zahlreiche Besonderheiten beim Zoll in Russland bestehen. Eine fundierte Beratung durch einen russischen Anwalt ist daher stets angezeigt, damit der Versand nach Russland später nicht zu erheblichen Komplikationen führt.

Wir helfen Ihnen bei einer problemlosen Zollabwicklung für den Export nach Russland und im Hinblick auf das russische Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. Sollte es beim Import in Russland Probleme geben, können wir direkt mit den entsprechenden Behörden Kontakt aufnehmen und die Angelegenheit klären. Dabei schalten wir auch unsere Partner vor Ort ein.

Geschäftsgründung und Marktzugang in Russland

Russland ist für deutsche Unternehmen ein wichtiger Markt. Gerade für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist Russland der viertwichtigste Exportmarkt weltweit. Der Russische Markt bietet zudem noch viele Nischen und ein gewisses Potential für neue Geschäftsideen, da viele Bereiche weniger hart umkämpft sind als in Westeuropa. Investoren aus Deutschland, die in Russland geschäftlich auftreten wollen und einen Marktzugang suchen, sollten sich umfassend über die wirtschaftlichen und rechtlichen Besonderheiten in Russland im Klaren sein. Grenzüberschreitende Geschäfte können oft teuer werden, wenn die Verträge nicht sorgsam aufgesetzt und von einer unserer Partnerkanzleien in Russland auf ihre Machbarkeit untersucht worden sind.

Grundsätzlich unterliegen Ausländer bei ihrer Geschäftstätigkeit den gleichen Prinzipen wie russische Unternehmen. Problematischer wird es allerdings beim Erwerb von Grundstücken. Zudem benötigen ausländische Unternehmer in der Regel ein russisches Visum, um sich in Russland geschäftlich aufhalten zu dürfen. Auch eine russische Arbeitserlaubtnis muss beschafft werden.

Die Geschäftsgründung in Russland erfolgt dabei in drei Phasen:

  • Entwicklung einer Business-Idee
  • Bewertung der Businessidee in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht (z.B. Marktanalyse, Finanzplan, rechtliche Bewertung)
  • Gründung einer russischen Firma (z.B. Kontoerföffnung, Arbeitserlaubnisse, Einstellung von Mitarbeitern, Anmieten von Geschäftsräumen, Anmeldungen bei den Behörden)
  • Begleitung der Geschäftstätigkeit

Bei allen Phasen sollte ein erfahrener Partner im Russlandgeschäft an Ihrer Seite sein, damit ungeahnte Überraschungen vermieden werden können. Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Ihr Vorteil: Unsere russischsprachigen Anwälte

Egal ob es um Rechtsstreitigkeiten mit russischen Unternehmen oder um die Geschäftsgründung in Russland geht – ein russischsprachiger Anwalt ist oft von wesentlichem Vorteil. Denn Sprachbarrieren sind ein häufiger Grund dafür, dass eigene Erwartungen im Russlandgeschäft nicht erfüllt werden oder Prozesse in Russland nicht hinreichend koordiniert werden können. Herr Rechtsanwalt Anton Schmoll spricht Deutsch und Russisch als Muttersprache und kann daher zwischen russischen Unternehmen und deutschen Vertragspartner vermitteln, sowie die Koordination vor Ort in Russland übernehmen.

Insofern stellen unsere Anwälte die Schnittstelle zwischen Russland und Deutschland dar.

Gerichtsprozesse in Russland oder gegen russische Unternehmen

O&W Rechtsanwälte berät ferner deutsche Unternehmen bei Rechtsstreitigkeiten mit russischen Unternehmen. Bei deutschen Unternehmen herrscht häufig Skepsis darüber, ob vor russischen staatlichen Gerichten eine positive Entscheidung erreicht werden kann – gerade wenn von dem Prozess ein Unternehmen aus Russland betroffen ist. Es kann allerdings sogar für ein deutsches Unternehmen angebracht sein, Rechtsstreitigkeiten vor einem russischen Gericht auszutragen und kein Schiedsgericht oder ein deutsches Gericht anzurufen. In anderen Fällen mag es hingegen ratsamer sein, den Gerichtsstand bei Vertragsabschluss hinreichend zu optimieren.

Wichtige Rechtsstreitigkeiten mit Russland

Schiedsverfahren - Kaufvertrag über russisches Getreide

O&W Rechtsanwälte hat ein deutsches Unternehmen in einem Schiedsverfahren vertreten, bei dem ein Kaufvertrag über eine Schiffsladung russischen Getreides in Frage stand. Der deutsche Käufer hatte die Ware weiterverkauft und seinen Kaufpreis nicht erhalten. Es drohte eine Schiedsklage durch das russische Unternehmen. O&W hat die Verhandlungen in Hamburg zwischen dem russischen Unternehmen und dem deutschen Käufer geführt.

O&W Rechtsanwälte berät daher

  • bei der Führung von Prozessen gegen russische Unternehmen in Russland oder im Ausland
  • bei der Wahl und Optimierung des Gerichtsstandes in Vertragsverhandlungen mit russischen Unternehmen
  • Prozessführung gegen russische Unternehmen vor einem internationalen Schiedsgericht

In Russland werden insbesondere die staatlichen sogenannten Arbitrage-Gerichte mit Streitigkeiten von Unternehmen befasst. Das Gerichtsverfahren in Russland ist dabei erheblich formalisierter als in Deutschland. Das gilt insbesondere für Beweismitteln – liegen keine schriftlichen Dokumente vor, kann sich das negativ für den Verfahrensausgang niederschlagen. Denn vor den russischen Gerichten werden nur selten Zeugen angehört. Insofern müssen Prozesse vor russischen Gerichten sorgfältig vorbereitet werden.