3D-Drucker Anwalt

Die Technologie des 3D-Druck stellt Unternehmen vor neue und wichtige Herausforderungen. Unsere Anwälte unterstützen Unternehmen im Hinblick auf Rechtsprobleme mit der Einführung von dreidimensionalen Druckern.

Sprechen Sie uns gerne jederzeit an, wenn Sie Fragen zur Einführung, Nutzung, Lizenzierung etc. im Hinblick auf den 3D-Druck haben. Wir unterstützen auch Unternehmen, deren Produkte als 3D-Druck-Vorlagen weiterverbreitet werden. Rufen Sie uns einfach an 040 / 36 96 15-0.

3D-Druck berührt viele problematische Rechtsgebiete

Das Konzepts des 3D-Drucks ist einfach: Eine Vorlage wird in einen 3D-Drucker gespielt, der überall auf der Welt stehen kann und die Ware wird dann vor Ort dort gefertigt, wo sie tatsächlich auch benötigt wird. Teure Transportwege entfallen – die Konzeption kann aber dennoch in Billiglohnländern erfolgen. Unternehmen können so ihre Supply-Chain nachhaltig optimieren.

Der 3D-Druck bringt viele Chancen birgt aber auch noch einige Herausforderungen – bei diesen unterstützen wir Sie.

So einfach der Druck der dreidimensionalen Gegenstände auch klingt, desto mehr praktische Probleme – gerade in rechtlicher Hinsicht – sind beim 3D-Druck zu vermerken. So müssen folgende Aspekte in Betracht gezogen werden:

  • Einhaltung des Urheberrechts und ordnungsgemäße Lizenzierung bei Verwendung von Vorlagen Dritter
  • Ordnungsgemäße Verzollung der Vorlagen bzw. hergestellter Gegenstände. Da die Ware selbst die EU-Grenze nicht mehr überschreitet, muss berücksichtigt werden, in wie fern eine Verzollung der technischen Vorlagen für den 3D-Drucker verzollt werden müssen.
  • Berücksichtigung des Patent-, Gebrauchsmuster-, Geschmacksmuster- oder Markenrechts und Prüfung, ob gewerblich Schutzrechte durch die Nutzung der Vorlagen verletzt werden können.
  • Berücksichtigung von Verboten und Beschränkungen im Hinblick auf die Fertigung bestimmter Gegenstände (z.B. Waffen).
  • Beachtung der Exportkontrolle beim Export von Vorlagen in bestimmte Länder. Der Transfer von Technologie kann ohne Genehmigung strafbar sein.
  • Klärung der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Normalerweise haften Hersteller und Importeur für auf dem Markt bereitgestellte Produkte. Wenn allerdings der Druck im Inland erfolgt, muss untersucht werden, ob der Hersteller überhaupt noch nach dem Produkthaftungsgesetz haftet oder ob sich die Haftung nicht sogar auf den Druckereibetrieb im Inland verlagert.

Unberechtigte Vervielfältigung von 3D-Drucker-Vorlagen

Durch den 3D-Druck kann jeder Internetnutzer mit der entsprechenden Software selbst zum Designer werden und Vorlagen für 3D-Drucker erstellen.

Es ist in der Vergangenheit bereits vorgekommen, dass Vorlagen ohne Erlaubnis des ursprünglichen Herstellers durch Privatpersonen erstellt und im Internet verbreitet wurden. In diesen Fällen müssen Unternehmen schnellstmöglich durch eine Abmahnung dafür Sorge tragen, dass die Verbreitung unterbleibt.

Denn ist die Vorlage erst einmal illegal im Umlauf, so kann sie schnell weiterverbreitet werden und jeder Besitzer der Vorlage kann die Objekte nachdrucken. Hier ist schnelle anwaltliche Hilfe gefragt.

Lizenzierung von 3D-Druck-Vorlagen

Unternehmen, die sich im 3D-Druck engagieren wollen müssen auch Vorsorge dafür tragen, dass die von ihnen ausgearbeiteten oder verwendeten Vorlagen für den plastischen Drucker ordnungsgemäß lizenziert sind.

Wir beraten Unternehmen bei der Erstellung und Überprüfung von Lizenzverträgen für die Nutzung fremder Druckvorlagen und auch für den Fall, dass eigene Druckvorlagen anderen Unternehmen oder Dienstleistern zur Verfügung gestellt werden sollen.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen zu unseren Dienstleistungen haben. Wir sind gerne für Sie da.